THEATERBREMEN

Kleines Haus / Premiere

Crash

(Arbeitstitel)
von Frederik Rohn / Unusual Symptoms

„Eine Krise kann ein produktiver Zustand sein. Man muss ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“ (Max Frisch) — Seit der Mensch versteht, dass die Umstände seines Lebens plan- und gestaltbar sind, ist er nicht nur mit der Endlichkeit der Existenz, sondern auch mit der Tatsache konfrontiert, dass seine vermeintlichen Gewissheiten jederzeit durch unvorhergesehene Ereignisse revidiert werden können. Wie traumatisch sich eine solche Erfahrung ausnimmt, hängt von den Mechanismen ihrer Deutung und Verarbeitung ab. Wie lässt sich der unerwartete Einbruch der Katastrophe in das Leben begreifen? Wie können Schrecken, Angst, Tod, Schönheit, Lebensfreude und Lust gleichzeitig existieren? In seiner ersten choreografischen Arbeit für das Theater Bremen blickt Frederik Rohn, langjähriges Mitglied der Kompanie von Samir Akika, auf die eigene Furcht vor dem plötzlichen Fall. Gemeinsam mit den TänzerInnen des Ensembles widmet er sich den Lesarten und Narrativen der Krise zwischen Slapstick und Horror, Voyeurismus und Überwältigung.

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