THEATERBREMEN

Moks

Gelber Mond – Die Ballade von Leila und Lee

15+
von David Greig
Eine Moks-Produktion

„Gentleman’s of the jury, what do you think of that? Stack O’ Lee killed Billy de Lyon about a five-dollar Stetson hat’. That bad man, oh, cruel Stack O’ Lee.“ (Mississippi John Hurt) — Lee wollte den Freund seiner Mutter nicht umbringen. Er hätte Lees Mütze nicht anfassen sollen, die Mütze, die sein Vater ihm schenkte, bevor er wegging. Lee war damals fünf Jahre alt. Nun ist er auf der Flucht, gemeinsam mit der stillen Leila. Wie jeden Freitagabend stand sie im Supermarkt, schaute sich die Hochglanz-Magazine an und träumte sich weg aus ihrem hässlichen, dummen Ich. Als Lee sie ansprach, war es für Leila wie eine Tür, die aufgestoßen wird und sie endlich in eine Geschichte katapultiert. Gemeinsam sind sie auf der Suche nach Lees Vater, irgendwo in der Wildnis des schottischen Hochlands. Hier finden sie Ruhe und Unterschlupf beim Wildhüter Frank. Doch die Wirklichkeit holt sie bald ein, ebenso wie die Wahrheit über Lees Vater. Gelber Mond ist Roadmovie und Bluesballade in einem – poetisch, atmosphärisch und berührend.

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